Freiwillige Feuerwehr Brombach

Retten – Löschen – Schützen – Bergen

31. August 2016
  • Übung Jugendfeuerwehr
    31. August 2016
    Von 18:30 bis 20:30

    Ort: Freiwillige Feuerwehr Brombach, Usinger Straße 31, 61389, Deutschland


    Hinweis:

    Außer an Feiertagen und in den Ferien.

5. September 2016
  • Übung Einsatzabteilung
    5. September 2016
    Von 19:30 bis 22:00

    Ort: Freiwillige Feuerwehr Brombach, Usinger Straße 31, 61389, Deutschland


7. September 2016
  • Übung Jugendfeuerwehr
    7. September 2016
    Von 18:30 bis 20:30

    Ort: Freiwillige Feuerwehr Brombach, Usinger Straße 31, 61389, Deutschland


    Hinweis:

    Außer an Feiertagen und in den Ferien.

Am 09 . Juli besuchten die Mitglieder  der Jugendfeuerwehr Brombach mit 4 Betreuern den Movie Park Germany in Bottrop-Kirchhellen.
Mit viel Spaß verbrachten alle Jugendlichen ihren Tag im Freizeitpark.

Um 7:30 Uhr fuhren wir  Richtung Movie Park,um kurz nach 10 erreichten wir dann den Movie Park. Nachdem die Karten abgeholt waren, konnten die Jugendfeuerwehrmitglieder  in Kleingruppen den Park erkunden und die zahlreichen Fahrgeschäfte und Shows besuchen. Dies nahmen die  Mitglieder der JFW  bei schönsten Wetter in Anspruch und stellten sich bei den ein oder anderen Fahrgeschäften auf den Kopf.Um 18 Uhr trafen sich dann alle Teilnehmer wieder am Ausgang . Danach ging es dann auch schon wieder nach Hause.

logo

weitere Bilder gibt es hier: Movie Park 2016

Brandstiftung beschert den Schmittener Wehren Arbeit

 Etliche aktive Feuerwehrkameraden und -kameradinnen der Großgemeinde Schmitten werden geehrt, unter anderem mit dem goldenen Brandschutzehrenzeichen am Bande, eine der höchsten Auszeichnungen des Landes Hessen.	Foto: Götz

FEUERWEHR Gemeinsame Jahreshauptversammlung bilanziert 81 Brandeinsätze mehr / Prämien und Auszeichnungen verliehen / Neues Fahrzeug für Arnoldshain

BROMBACH – (mg). Eine enorme Steigerung der Einsätze von 45,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr meldeten die neun Freiwilligen Ortsteilfeuerwehren der Gemeinde Schmitten in ihrer gemeinsamen Jahreshauptversammlung im Bürgerhaus Brombach. „Leider ist im Sommer wieder jemand mit Streichhölzern durch den Wald gerannt“, bedauerte Schmittens Bürgermeister Marcus Kinkel, der oft an die Kameraden und Kameradinnen dachte, die vor allem samstags und sonntags ausrücken mussten, oft sogar zwei Mal täglich. Darunter fielen die fünf Fehlalarme nicht ins Gewicht, jedoch die enorme Zunahme an 81 Brandeinsätzen. „Glücklicherweise waren die Waldbrandschäden durch schnelle Löschung marginal“, sagte Kreisbrandinspektor Carsten Lauer, der den Wehren von Hessen-Forst großes Lob überbrachte.

Für Hilfeleistungen rückten die Wehren 154 Mal aus. Zudem schluckte im Oktober die Flüchtlingshilfe im Hochtaunuskreis etliche ehrenamtliche Stunden. Neben etlichen Sitzungen besuchten 46 Kameradinnen und Kameraden Seminare und Lehrgänge auf Gemeinde-, Kreis- und Landesebene. Im Gesamten wurden von den Feuerwehren Schmitten etwa 13 200 Stunden (2014: 10 500 Stunden) ehrenamtlich geleistet. „Das sind 1 650 Arbeitstage je acht Stunden“, betonte Gemeindebrandinspektor Christoph Brendel. Die Mitgliederzahlen in den Feuerwehren würden sich im Moment noch in vertretbarem Maße (plus fünf) stabil halten. Dennoch mahnte Brendel zur Achtsamkeit, um einen Wegbruch bei den ehrenamtlichen Feuerwehrhelfern zu verhindern. „Einen großen Schritt in die Zukunft konnten wir mit unserem Feuerwehrsbedarfsplan machen“, dankte Brendel der Gemeindevertretung für die beschlossenen Investitionen (technische Unfallhilfe, Brandschutzkleidung, Fahrzeugbeschaffung, Kleiderkammer).

Bürgermeister Kinkel lobte angesichts der sehr knappen Haushaltsmittel die Wehren, die es trotzdem gut hinbekommen haben, einen ordentlichen Brandschutz zu gewährleisten, und betonte. „Die Feuerwehren waren nie Zank- oder Streitpunkt in der Politik“, betonte der Bürgermeister.

Nach der Versammlung hatten die Kameradinnen und Kameraden die Möglichkeit, den neu angeschafften, gut gebrauchten auf- und ausgebauten Einsatzleitwagen der Gemeinde Schmitten zu bestaunen. Die offizielle Einweihung des Führungsfahrzeuges ist Anfang April, bei der Ortsteilfeuerwehr Arnoldshain vorgesehen.

Schließlich stand eine Reihe von Ehrungen und die Vergabe von Prämien an. Prämie bei einer Dienstzeit von zehn Jahren für Alexandra Kaul, Tatjana Kaul, Sebastian Kral, und Andreas Roth (Ahain), für 20 Jahre Dienstzeit Sascha Jäger, für 30 Jahre Gerhard Dorn und Volker Niebergall, für 40 Jahre Stephan Berger, Raimond Beuth und Stefan Ochs.

Die Ehrenmedaille des Nassauischen BFV in Silber für mindestens 20 Jahre aktive Dienstzeit dürfen Marco Becker, Sascha Jäger, Maximilian Lange, André Lewalter, Fabian Müller und Christian Rausch tragen, die Ehrenmedaille in Gold für mindestens 30 Jahre aktive Dienstzeit Christoph Brendel, Andreas Knippler, Torsten Pauly, Michael Spreng und Christof Waldschmitt. Über das silberne Brandschutzehrenzeichen am Bande für 25 Jahre aktiven Einsatz freuten sich Simon Goik, Jürgen Gutacker, Karsten Löw, Alexandra Schieler und Steffen Sell.

Eine der höchsten Auszeichnungen des Landes Hessen, das goldene Brandschutzehrenzeichen am Bande für 40 Jahre aktiven Einsatz, wurde Stephan Berger, Alexander Beuth, Martin Bingsohn, Peter Dorn, Stefan Ochs und Hans-Anton Walesch zugesprochen.

Geehrt wurden außerdem die aktiven Mitglieder der Feuerwehr Brombach Sebastian Wießmann und Janeck Wießmann mit der bronzenen Floriansmedaille der Hessischen Feuerwehr aufgrund der hervorragenden Förderarbeit in der Jugendwehr; die Auszeichnung in Gold erhielt Maximilian Lange.

Über ihre Beförderung zum Oberlöschmeister freuten sich Kevin Bingsohn, Marcel Führ, und Lars Katz; zum Hauptlöschmeister wurde Simon Goik befördert (Bericht zur Jugendfeuerwehr folgt).

Von Brand zu Brand gefahren

          Die Schmittener Wehren sind bestens gerüstet. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung bekamen sie viel Lob. Aber der Schuh drückt auch.

Ehrungsreigen bei den Schmittener Feuerwehren: Viele der Freiwilligen wurden ausgezeichnet.
                                                  Ehrungsreigen bei den Schmittener Feuerwehren: Viele der Freiwilligen wurden ausgezeichnet.
Schmitten. Von auffallend vielen Waldbränden im Feldberggebiet berichtete Gemeindebrandinspektor Christoph Brendel im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Schmittener Gemeindefeuerwehren im Bürgerhaus in Brombach. Zu Wald- und Flächenbränden mussten die Kameraden 22 Mal ausrücken, zu Brandeinsätzen insgesamt 81 Mal und damit 21 Mal häufiger als im Vorjahr. „Leider ist im Sommer wieder jemand mit Streichhölzern durch den Wald gerannt“, sagte Bürgermeister Marcus Kinkel (FWG) das, was offensichtlich viele nicht aussprechen wollten.

Bei den 154 Hilfeleistungen, rund doppelt soviel wie im Vorjahr, habe es einen deutlichen Anstieg der „dringenden Türöffnungen“ gegeben, so Brendel. Die 173 Aktiven seien 238 Mal alarmiert worden und hätten 1480 Stunden bei Einsätzen verbracht, ein Plus von 45,1 Prozent. Insgesamt haben die Mitglieder der Wehren 13 200 ehrenamtliche Stunden geleistet, das entspricht 1650 Arbeitstage mit je acht Stunden. 46 Kameraden haben Seminare und Lehrgänge besucht.

Trotz fünf Neuzugängen warnte Brendel vor einem Wegbruch an Freiwilligen. In die Zukunft weise die Umsetzung des Feuerwehrbedarfsplans mit Investitionen für die technische Unfallhilfe und der Anschaffung von 30 Brandschutzanzügen. Der neue Einsatzleitwagen wurde am Tag vor der Versammlung abgeholt. Die Ersatzbeschaffung für das 28 Jahre alte LF8 der Arnoldshainer Wehr sei auf den Weg gebracht. Organisatorisch haben sich zwei Arbeitsgruppen bewährt, die Schulungen, Übungen und Einsatzpläne sowie Leitfäden für die Wehren erarbeiten.

Wie wichtig die Jugendwehren für die Zukunftssicherung sind, machte Gemeindejugendwart Ralf Dieckmann deutlich. Nicht in allen Ortsteilen sei das Engagement der Kinder und Jugendlichen beim Weihnachtsbaumsammeln honoriert worden, stellte er fest. Die Begeisterung des Nachwuchses für die Wehr wurde dadurch aber nicht geschmälert, alle Bewerber für beide Stufen der Jugendflamme haben die Anforderungen geschafft. Berufsfeuerwehrtage, gemeinsame Übungen und Ausflüge stärken die Gemeinschaft. Obwohl die Jugendwehren gut aufgestellt seien und die Mitgliederzahl im Vorjahr um über 20 Prozent auf derzeit 76 gestiegen sei, dürfe man sich darauf nicht ausruhen. Der Jugendwart plädierte für den weiteren Aufbau von Minifeuerwehren nach dem Vorbild von Oberreifenberg, wo die Jugendwehr in diesem Jahr ihr 45-jähriges Bestehen feiert.

Kreisbrandinspektor Carsten Lauer kündigte verstärkte Arbeit in den Schulen an, um den Nachwuchs möglichst früh „abzuholen“. Besonders hob er hervor, dass in den Schmittener Wehren alle Führungspositionen besetzt sind. Auch vergaß er nicht den Einsatz bei der Einrichtung der Flüchtlingsnotunterkunft in Oberursel zu erwähnen.

Viele Ehrungen

Dass die Bürger sich auf einen funktionierenden Brandschutz verlassen können, zeigte nicht zuletzt die Ehrung von 16 langjährigen Aktiven: So erhielten Alexander Beuth, Martin Bingsohn und Stefan Ochs das Hessische Brandschutzehrenzeichen am Bande in Gold für 40 Jahre aktiven Dienst, und Simon Goik, Jürgen Gutacker, Karsten Löw, Alexandra Schieler und Steffen Sell diese Landesauszeichnung in Silber. Für 30 Jahre Feuerwehrdienst wurden Christoph Brendel, Andreas Knippler und Michael Spreng mit der Ehrenmedaillen des Nassauischen Feuerwehrverbandes in Gold ausgezeichnet und Maximilian Lange für 20 Jahre mit der in Silber. Eine Anerkennungsprämie von 1000 Euro gab’s für Raimond Beuth und Stefan Ochs für 40 Jahre Dienstzeit und 500 Euro für Gerhard Dorn und Volker Niebergall für 30 Jahre.

Die Florians-Medaille der Hessischen Jugendfeuerwehr nahmen die Jugendwarte Sebastian und Janeck Wießmann in Bronze entgegen und Maximilian Lange in Gold. Befördert wurden Marcel Führ, Kevin Bingsohn und Lars Katz zum Oberlöschmeister und Simon Goik zum Hauptlöschmeister.

von